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Dublin Jeannie Johnston
Ausflüge Museeumsschiff
Das "Famine Museum" zeigt die Geschichte der Millionen Menschen, die in den 1800er Jahren wegen des großen Hungers aus Irland flohen. In der Hoffnung auf ein neues Leben nahmen sie die lange und harte Überfahrt in Kauf. Mit Puppen nachgestellte Szenen zeigen, wie das Leben auf dem Holzschiff gewesen sein muss, in welcher Enge die Menschen schlafen und mit Fremden ausharren mussten und wie eingeschränkt sie bei rauem Seegang waren.

Teile des Schiffs sind für Besucher nicht zugänglich. Bei der Besichtigung nimmt man an einer geführten Tour teil. Die Guides erzählen viel, oft eindrucksvoll und lassen an den Geschichten der Passagiere teilhaben. Die Flucht der Menschen war ein wichtiger Teil der irischen Geschichte, noch heute leben die Iren und ihre Nachfahren auf der ganzen Welt verteilt.
Das Original wurde 1847 als Frachtschiff gebaut. Die Jeanie Johnston verkehrte von Tralee in Irland nach Nordamerika. Auf der Jungfernfahrt nach Quebec im April 1848 wurde ein Junge auf dem Schiff geboren. Während der vielen Überfahrten starb nie jemand, ein Verdienst des Kapitäns der darauf achtete, dass das Schiff nicht überladen wurde. Zu seiner Zeit nicht gerade die Regel, viele Menschen verloren auf Überfahrten ihr Leben.

1858, das Schiff transportierte gerade eine Ladung Holz, drang Wasser ein und es begann langsam zu sinken. Die Besatzung konnte von einem niederländischen Schiff gerettet werden.

In den späten 1980er Jahren entstanden die ersten Pläne für einen Nachbau des Schiffs. Im Jahr 2000 war es dann soweit, die Jeanie Johnston wurde von der irischen Präsidentin Mary McAleese getauft und bis 2002 endgültig fertig gestellt. Um die Zulassung für die hohe See zu bekommen, wurden zwei Maschinen und Stromgeneratoren eingebaut. 2003 segelte das Schiff nach Kanada und besuchte dort 32 Städte. Danach wurde sie als Trainingsschiff genutzt.
Leistung • Besuch des Schiffes
• Englischsprachig
• Termin täglich